Aktuelles

Gib Frieden MISEREOR Fastenaktion 2020

Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen haben alles verändert. Plötzlich steht der Alltag Kopf und die Gewohnheiten stehen auf dem Prüfstand. Viele Aktionen und Veranstaltungen in der Gemeinde mussten abgesagt werden. Das betrifft auch die Gottesdienste am fünften Fastensonntag, dem MISEREOR-Sonntag.

Unter dem Motto „Gib Frieden!“ richtet das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit den Fokus auf den Krieg in Syrien und die Auswirkungen auf das Nachbarland Libanon. Dort ringen MISEREOR-Partnerorganisationen in einer ausweglos scheinenden Situation um ein friedliches und respektvolles Miteinander und helfen den Menschen, wieder Lebensmut und Kraft für die Bewältigung des Alltags zu schöpfen. MISEREOR bittet daher um Unterstützung für seine Arbeit und Spenden für die Menschen in Syrien, Libanon und weltweit.

Weiterlesen: Gib Frieden MISEREOR Fastenaktion 2020

Aktuelle Information der Katholischen Kirchengemeinde St. Petronilla

Die Katholische Kirchengemeinde St. Petronilla weist darauf hin, dass nach Rücksprache mit den Behörden Taufen und Trauungen ab sofort auch im kleinsten Familienkreis nicht mehr möglich sind. Sofern nicht schon geschehen, müssen alle Taufen und Trauungen bis vorerst 19. April 2020 definitiv abgesagt werden.

Beerdigungen sind unter folgenden Auflagen durchzuführen: Sämtliche Besucher/Teilnehmer haben sich unter Angabe der Kontaktdaten (Datum, Uhrzeit, Nachname, Vorname, Telefon-nummer) bei dem Bestattungsunternehmen registrieren zu lassen. Die maximale Besucher-/Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Die Trauerfeier soll im Freien auf dem Friedhof stattfinden. Ist dies nicht möglich, ist in der Kirche oder Trauerhalle ein Mindestabstand der Besucher/Teilnehmer von 2 Metern zueinander einzuhalten.

Alle öffentlichen Feiern der Kar- und Ostertage finden nicht statt. Die Übertragungen aus dem Dom zu Münster und anderen Kirchen sind eine Möglichkeit.

Die nordrhein-westfälischen Bistümer haben sich darauf verständigt, dass am Ostersonntag als wahrnehmbares Zeichen der Auferstehung landesweit alle Glocken gleichzeitig eine Viertelstunde läuten sollen. Da diesbezüglich auch eine Verständigung mit den evangelischen Landeskirchen erreicht werden soll, wird der entsprechende Zeitpunkt rechtzeitig bekannt gegeben.

Da sich die Menschen derzeit nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln können, schließt sich das Bistum Münster einer Idee aus dem Erzbistum Köln an, die mittlerweile auch im Erzbistum Paderborn aufgegriffen worden ist.Bis zum Mittwoch der Karwoche läuten täglich um 19.30 Uhr im Bistum Münster die Glocken. Das Geläut lädt zum persönlichen Gebet ein und soll – über alle räumliche Trennung hinaus – ein Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein. Die Kirchen bleiben nach Möglichkeit weiterhin zum persönlichen Gebet geöffnet.

Bei Beicht- oder seelsorglichen Gesprächen, bei Haus- oder Krankenbesuchen ist neben den üblichen Hygienevorschriften jetzt ein Mindestabstand von zwei Metern zu beachten.

Corona-Krise: Freiwillige, die ihre Hilfe anbieten

Die Kirchengemeinden und die politische Gemeinde bieten in der Corona-Krise einen Service an. Sie wollen Wettringer Bürgerinnen und Bürger zusammenführen, und zwar die, die Hilfe anbieten und die, die diese benötigen. Die katholische Kirchengemeinde, gestützt durch die Elisabeth-Konferenz und die Männersodalität, wird aktiv ältere Gemeindemitglieder anrufen und prüfen, ob diesen geholfen werden muss. Bei der Gemeinde wird eine Hotline eingerichtet, um darüber hinaus Freiwillige zu finden bzw. Hilfsbedürftige zu ermitteln.

Worum geht es? Menschen, die in Quarantäne sind oder aber Bürgerinnen und Bürger, die nicht auf familiäre oder nachbarschaftliche Hilfe zurückgreifen können, können sich melden:

02557/7810

Die Hotline ist geschaltet:

montags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr.

In allererster Linie geht es um den Einkauf/die Besorgung von Grundnahrungsmitteln sowie Medikamenten, nicht um haushaltsnahe Dienstleistungen.

Wer angesichts der Situation nicht die Möglichkeit hat bzw. sich nicht in der Lage fühlt, einkaufen zu gehen, kann Unterstützung anfragen. Die Messdiener-Leiter sowie weitere Freiwillige - beispielsweise hat sich schon der Junggesellenschützenverein gemeldet – sind bereit, zu helfen.

Das Angebot der Kirchengemeinden mit der politischen Gemeinde wird zusammengeführt, man stimmt sich ab, man versucht zu helfen, wo es nötig ist. Die Hygienevorschriften pp. werden eingehalten. Die Helfer bringen die nötigsten Dinge bis zur Haustür, dort endet die Dienstleistung.

 

Wichtig: Hilfesuchende und Helfer stimmen durch die Kontaktaufnahme der Weitergabe ihrer Kontaktdaten an einzelne Helfer bzw. Hilfesuchende zu.

 

Damit zeigen die Kirchengemeinden, die politische Gemeinde und alle, die das Angebot unterstützen möchten, in diesen Tagen ihre Solidarität, dass die Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen in Zeiten, in denen der soziale Kontakt deutlich zurückgefahren werden muss.