Diakon Michael Maibaum

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Die MZ berichtete am 24.11.2003:

Träger und Künder christlicher Hoffnung

Elf Männer im Dom zu Münster zu Ständigen Diakonen geweiht

MÜNSTER . Bischof Reinhard Lettmann hat am Sonntag elf Männer aus dem Bistum Münster durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen geweiht.

Anders als die Priesteramtskandidaten, für die die Diakonenweihe eine Art ,,Durchgangsstufe“ auf dem Weg zur Priesterweihe bedeutet, sind die neu geweihten Ständigen Diakone verheiratet. Einer der Neugeweihten wird seinen Dienst im Hauptberuf ausüben, zehn versehen den diakonalen Dienst zusätzlich zu ihrem eigentlichen Beruf. Mit der Weihe im St.-Paulus-Dom sind jetzt 210 Ständige Diakone im aktiven Dienst im Bistum Münster tätig.

Bischof Lettmann rief die Diakone auf, Träger und Künder der christlichen Hoffnung zu sein: ,,Wir gehen Christus, dem wiederkommenden Herrn, entgegen.“ So lautet auch sein eigener bischöflicher Wahlspruch. Es könne nicht darum gehen, fuhr Lettmann fort, der Zeit nachzulaufen, ihr nach dem Munde zu reden oder dem Zeitgeist zu dienen. Als Diakone (wörtlich: Diener) sollten sie Gott dienen und sich Zeit für ihn nehmen: Im Lesen der Heiligen Schrift ebenso wie in Gebet und Gottesdienst, im Empfang der Sakramente und der Feier der Eucharistie. Der Diakon wirke nach einem Wort des Paulus mit beim Aufbau des ,,Leibes Christi“, also beim Aufbau der Kirche und der Gemeinde. Der Bischof legte den Neugeweihten besonders die Sorge um die Schwachen ans Herz, um einsame und kranke, gefährdete und überforderte Menschen.