Ehrentag für Senioren

Der Einladung der Gemeinde zum Seniorenehrentag folgten über 200 Personen.

 

Die Gemeinde hatte am Mittwoch zum Altenehrentag eingeladen, den die Elisabethkonferenz ausrichtete. Diese Einladung anzunehmen, dass ließen sich über 200 Seniorinnen und Senioren nicht zweimal sagen. Margret Schröder, Vorsitzende der Elisabethkonferenz, hieß alle herzlich willkommen, besonders den Bürgermeisterstellvertreter Hartwig Guhle und Pfarrer Ravi von der katholischen Kirchengemeinde. Genesungswünsche gingen an Pfarrer Dietrich Wulf von der evangelischen Kirchengemeinde, der wegen eines Unfalls nicht kommen konnte und im Krankenhaus lag.

Margret Schröder, Vorsitzende der den Nachmittag ausrichtenden Elisabethkonferenz, hieß herzlich willkommen. Pfarrer Ravi kam seitens der Kirchengemeinde St. Petronilla.

Es sei ihr eine Ehre, so Margret Schröder, den Seniorinnen und Senioren zu „Ihrem Ehrentag zu gratulieren.“ Schon bei der Vorbereitung zu diesem Nachmittag habe sie sich gefragt: „Das Alter ehren – klingt das nicht veraltet?“ Was erkenne man an, was ehre man, wofür danke man? Ehre habe etwas mit Ansehen, Anerkennung, Wertschätzung, Achtung zu tun. Man frage sich, ob die „Rolle des älteren Menschen heute überhaupt noch solch eine Bedeutung“ habe. Sie sei zu folgendem Ergebnis gekommen: „Das Wissen und der reiche Schatz der Älteren an Weisheit sind Gold wert, die Erfahrung, vor allem die Lebenserfahrung, ist ein großer Schatz für unsere Gesellschaft, der Einsatz für Familie und Gesellschaft sind unverzichtbar, viele Ältere bilden das Rückgrat der Familie.“ Ältere Menschen seien Experten fürs Leben, sie hätten viel erlebt und durchlebt, sie seien große Ratgeber. Auf diese Ressourcen dürfte und könne man nicht verzichten. Viele Unternehmen würden davon profitieren, „wenn sie auf erfahrene Fachkräfte bauen können.“ Das Miteinander gerade der Generationen zwischen Jung und Alt sei äußerst wichtig, stelle es doch „die Grundlage für eine intakte Gesellschaft dar.“ Das Altwerden ändere sich, und damit müssten sich auch die Bilder ändern, „die wir uns vom Altwerden machen.“ Altwerden sei ein letzter großer Lebensabschnitt und vielfältigen Veränderungen ausgesetzt. Aber noch nie seien die Aussichten so gut wie heute gewesen, „weit jenseits des offiziellen Rentenalters gesund zu bleiben und gebraucht zu werden.“ „Sie haben die Chance, Ihr Leben positiv zu gestalten in Ruhe, Muße, Gelassenheit, Bedächtigkeit und mit ganz viel Weisheit.“

Bürgermeisterstellvertreter Hartwig Guhle überbrachte die Grüße der politischen Gemeinde in Vertretung von Bürgermeister Berthold Bültgerds.

Die Grüße und besten Wünsche des Bürgermeisters Berthold Bültgerds, der wegen einer anderen Veranstaltung an der Teilnahme verhindert war, übermittelte sein Stellvertreter Hartwig Guhle. Der Altersehrentag sei ein wichtiger Termin im Jahreskalender, und er freue sich, dass so viele der Einladung gefolgt seien. Dieser Tag sei eine Bekundung der Gemeinde „für die Wertschätzung Ihnen, den Senioren, gegenüber.“ Anerkennung gab es für die Elisabethkonferenz. „Durch die Besuche bei älteren, kranken und einsamen Menschen verschaffen Sie, die Elisabethkonferenz, diesen Bürgerinnen und Bürgern Lebensmut und das gute Gefühl, dass es Menschen gibt, die an sie denken und ihnen uneigennützig helfen.“ Das, was eine Gesellschaft zusammenhalte, sei auch „die Bereitschaft, Verantwortung für andere und das Umfeld zu übernehmen. Und genau das macht die Caritas-Elisabethkonferenz“, so Hartwig Guhle. Unter Menschen zu kommen, gemeinsam aktiv zu werden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, das sei schon immer „ein gutes Mittel“ gewesen, „auch im Alter jung zu bleiben.“

Pfarrer Ravi sicherte zu, jederzeit für jeden erreichbar zu sein, er käme gerne.

Die Ansprache von Pfarrer Ravi begann heiter. „Liebe Omas und Opas, wer rastet, der rostet“, mahnte er die Bedeutung von Aktivität an. Und auf seine Tätigkeit in der Pfarrgemeinde sicherte er zu: „Ich verspreche Ihnen, dass ich für sie immer da bin. Rufen Sie mich an, und ich komme.“ Anerkennung auch hier für die Elisabethkonferenz und deren Helferinnen. „Ohne Helferinnen und Helfer könnte die Elisabethkonferenz nicht funktionieren“ Die Ausübung eines Ehrenamtes sei immer gern gesehen, „So eine Gemeinschaft ist in unserer Zeit immer wichtig und sinnvoll.“ Uwe Flüthmann, Leiter des Elisabethstiftes, dankte für die Einladung. Der Ehrentag bekunde ein schönes Miteinander.“ Nicht nur über eine mit leckerem Kuchen und Schnittchen gedeckte Kaffeetafel mit hervorragender Bedienung und netter musikalischer Unterhaltung durch den Alleinunterhalter Bömme erfreute die Seniorinnen und Senioren, das tat auch das Programm. Die flotten Wettringer bewiesen wieder einmal mit zwei humorvollen Sketchen ihr Können und auch mit einem schönen Tanz. Es tanzten auch die Tanzmäuse des FC Vorwärts Wettringen. Ein musizierender und singender junger Verein erhielt für seine Liedbeiträge und die gelungene Moderation großen Beifall: die Phoniagruppe. Sie gründete sich vor einigen Monaten. Zu ihr zählen sieben Ehepaare, die sich schon aus ihren Pfadfinderzeiten kennen und nicht aus den Augen verloren haben. Zu einem eigenen Konzert lädt Phonia am 24. Februar ins Heimathaus ein. Das von allen gesungene Abschlusslied „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ war voll berechtigt.

 

Die Tanzmäuse des FC Vorwärts begeisterten.

Die flotten Wettringer begeisterten mit Sketchen. „Bäuerin beim Arzt“

Renate Hüntemann und Mathilde Schmitz, v.l.

Die Phoniagruppe sorgte für beste Stimmung. Sie lädt am 24. Februar zu einem Konzert ins Heimathaus ein. Besuchenswert.

Die Wettringer Kiepenkerle sorgten für Stimmung met ´nen Sööten off Klaoren. Hier Franz Stegemann und Liesel Hüwe.

Die flotten Wettringer begeisterten mit schönen Tänzen.

Ingrid Hermes und Agnes Heim, v.l., in dem herrlichen Sketch „Lassen Sie das Nachthemd weg.“